What you’ll learn
Bis 2029 soll die Bundeswehr kriegstüchtig sein. Für jedes Bauteil in einem Verteidigungsprogramm heißt das: Herkunft nachweisbar, Verfügbarkeit über Jahrzehnte gesichert, Lieferkette konform über die gesamte Programmlaufzeit. Gleichzeitig verschieben China-Abhängigkeiten und der Critical Raw Materials Act die Anforderungen an jede Lieferkette.
Moderiert von Lukas Zimmermann, sprechen wir mit zwei Gästen darüber, was das in der Praxis bedeutet: von der Industriepolitik über die Bauteilebene bis zu den Kosten.
Luisa Mohn, Head of Supply Chain & ESG beim Bundesverband der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (BDSV), bringt die Industrieperspektive: wie realistisch „China-free“ langfristig ist, was aus dem regulatorischen Rahmen folgt und wie sich die Industrie zwischen deutscher, europäischer und NATO-Herkunft positioniert.
Stefanie Kölbl, Director TQ-Embedded & Head of Obsolescence Management bei der TQ-Group, bringt die Bauteilperspektive: Herkunft und Nachvollziehbarkeit, Obsoleszenz und Second Sources bei langen Programmlaufzeiten, und was davon am Markt tatsächlich verfügbar ist.
Lukas Zimmermann, Elektronikbeschaffungs- und Lieferkettenexperte bei Luminovo, bringt die Kostenperspektive: warum die Systemhäuser die Mehrkosten der Diversifizierung bislang selbst tragen, während das Beschaffungsamt nach deutschem Preisrecht günstigst einkaufen muss.
Am Ende wissen Sie, welche Anforderungen bis 2029 auf Sie zukommen, woran Diversifizierung auf Bauteilebene praktisch scheitert und wo die Mehrkosten derzeit hängen bleiben.
Für alle, die Elektronik für Verteidigungsprogramme beschaffen, entwickeln oder verantworten.
Lernen Sie Ihre Referenten kennen
- Lukas ZimmermannElectronics Procurement and Supply Chain Expert
- Stefanie KölblDirector TQ-Embedded & Head of Obsolescence Management, TQ-Group
- Luisa MohnHead of Supply Chain & ESG, BDSV




